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  • Neue Meldepflichten ab 1. April 2016

    Ab 1. April 2016 haben Piloten der General Aviation eine Reihe neuer Meldepflichten, die über die bisherigen deutlich hinaus gehen. Diese Meldepflichten sollen die Luftfahrtsicherheit verbessern und gleichzeitig der Just Culture Rechnung tragen: Meldungen dürfen gemäss der anwendbaren EU-Verordnung (376/2014) nicht zu einer Bestrafung des Meldenden führen, solange dieser nicht grobfahrlässig oder gar absichtlich gehandelt hat. Auf der anderen Seite kann die Verletzung der Meldepflicht zu einer Bestrafung führen.

    Neu müssen auch beim Betrieb von sog. non-complex-Luftfahrzeugen (unter 5.7 t MTOM und weniger als 20 Passagiersitze) Ereignisse gemeldet werden, die bis anhin lediglich dem freiwilligen Meldewesen unterlagen, so z.B. Luftraumverletzungen, ungewöhnliche starke Vibrationen (z.B. Flattern des Quer- oder Höhenruders), Ausfall wesentlicher Systeme, Kollision mit Wildtieren einschliesslich Vogelschlag und sogar Vereisung einschliesslich Vergaservereisung (sofern diese die Insassen oder andere Personen gefährdet hat oder hätte gefährden können). 

    Eine Liste der zu meldenden Ereignisse findet sich auf dem Leaflet "Ihr Beitrag zur Flugsicherheit".